Der Vorstand hat keine Chance

Die Barrikaden in der Verwaltung halfen dem Vorstand am „bromigen" Freitag nicht. Der Schlüssel ist weg bis zum Kehraus am kommenden Dienstag. Lars Kehling und Dirk Mußmann wurden mit dem Hexenwagen abtransportiert. Vorneweg der Büttel, unter stützt von den Narrenzünften aus der Nachbarschaft. Eine Schussenhexe aus Mariabrunn setzte sich gar frech mit auf den Wagen.

Tim Berte ruft im Namen der Klienten die Machtübernahme aus und schwingt den Schlüssel. Die GuckaMusik Pfingstweid begleitet Mitarbeiter und Klienten in die Halle. Mit einem kräftigen „Pfingsti-ahoi" beginnt die Hallenfasnet. Diesmal begab sich Pfingsti mit seinen Gästen auf Weltreise.

 

Mit großem Getöse zogen als erste die Schussenhexen aus Mariabrunn ein. Beide Male erfrischend, der Tanz der Jugend. Die Kauer Waldteufel und die Lumpenkapelle brachten die Schussenbole aus Kehlen mit. Mit Nachbarn aus Kau stand der abgesetzte Ortsvorsteher mit auf der Bühne. Moderator Christian Jäger wunderte sich über den unbekannten Gast inmitten der Narrenfamilie. Joachim Wohnhas, im Kostüm des Dieter Thomas Kuhn konnte sich nicht verstecken.

Zunftmeister Michael Pfau von der Narrenzunft Tettnang brachte wieder unzählige Gickeler, Hopfennarren, Gätterlet, die rote Spinne und die Hopfensau mit. „In erster Linie kommen wir in die Diakonie Pfingstweid wegen euch. Daher grüße ich mit einem „Pfingst-ahoi". Er zitierte weiter „mir holet uns’re Häser raus und gond auf’d Stross im Nu!" „Montfort Je-hu".

Moderatorin Mirjam Nitz nahm gerne die Narrenzeitung in Empfang und versprach diese zu verteilen.

Die Tanzgruppe Spätzünder wartete mit einem flotten Tanzprogramm auf. Neun Damen und ein Herr heizten mit flotter Diskomusik ein, die grünen Kostüme funkelten. „Seit zwölf Jahren macht ihr das schon", so der Moderator, und „ihr wirkt von Jahr zu Jahr jünger. Das war einfach spitze!"

 

Die Wasenmoosgeister aus Höll tanzten mit den Häfler Bodenseenarren zur Musik der Schalmeien aus Jettenhausen. Die Schussenteufel aus Meckenbeuren zogen mit dem Fanfarenzug Graf Anton ein. Unzählige Streibemahder waren aus Eriskirch gekommen. Wieder begeisterten die Majoretten mit der Tanzaufführung der kleinen Garde. Die sechs Mädchen wirbelten über die Bühne. Die neonfarbenen Elemente des Dress waren kaum per Foto einzufangen. Man musste es so auf sich wirken lassen.

Zwischen den Gruppen immer wieder eine Polonaise durch die Halle. Die Schalmeien aus Fischbach heizten genau so ein wie der Fanfarenzug Montfort aus Tettnang. Die Tanzgruppe der Feuerhexen mischte auf zu bekannten Melodien wie Lollipop.„Ihr bringt immer Stimmung rein“ lobte Co-Moderatorin Mirjam Nitz. Die Lumpenkapelle FötzlesBrass aus Lottenweiler riss alle begeistert mit. Michi sang „Amadeus, Amadeus“, Füchse und Hänsele rockten mit den Gästen. Stimmung und nochmals Stimmung!

Die Brunnisachhexen aus Fischbach mischten sich wieder unter die Menge und wurden auf der Bühne bejubelt. Den Schluss machte die Narrenzunft Bad Waldsee mit zahlreichen Federle, Schrätterle, Narro und dem Schorrenweible. Für Werner’s Esel und seine beiden Eselstreiber war die Bühne beinahe zu klein. Narren aus Bad Saulgau unterstützten die Waldseer.

Übrigens: Pfingsti auf dem Narrenbaum kann gerne besucht werden auf dem Gelände der Pfingstweid vor der Kapelle.

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