Erzieher am Arbeitsplatz

Menschen mit Einschränkungen die Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen ist unsere Zielsetzung.


Sie begleiten gerne Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen im Arbeitsalltag und verfügen über eine Berufsausbildung? Kompetenzen weiter zu geben, kreative Lösungen zu entwickeln, um Arbeitsplätze zu gestalten fordert Sie heraus? Teamarbeit und die Abwechslung im Arbeitsalltag motivieren Sie?
Wir bieten interessante Ausbildungsplätze in unterschiedlichen und facettenreichen Arbeitsfeldern einer Werkstatt für behinderte Menschen.

Voraussetzung
mittlerer Bildungsabschluss plus abgeschlossene Berufsausbildung oder Hauptschulabschluss plus abgeschlossene Berufsausbildung sowie 2 Jahre Berufserfahrung.

Sie haben die Wahl zwischen 2 Jahren Schulausbildung + 1 Anerkennungsjahr
oder 3 jähriger dualer Ausbildung (Schule + Praxis kombiniert).

Dieser Weiterbildungsberuf erfordert einige Vorbedingungen bzw. Vorbildungen. Der Einstieg oder Umstieg kann ganz verschieden erfolgen. Grundlage kann ein praktischer Beruf oder ein sozialer Beruf, aber auch die Fachhochschulreife oder ein gleichwertiger Beruf sein. Und auch die Gründe des Umstiegs in diesen neuen Beruf können ganz verschieden sein. Viele können oder wollen nicht mehr in ihrem alten Beruf arbeiten oder möchten sich sozial anders einbringen. Eine mindestens zweijährige Ausbildung muss bereits abgeschlossen worden sein. Liegt ein Hauptschulabschluss vor, muss zudem eine mindestens zweijährige Berufstätigkeit nachgewiesen werden.

Erforderliche Fähigkeiten sind Durchhaltevermögen, Verantwortungsbewusstsein, psychische Belastbarkeit und Stabilität, Kommunikationsfähigkeit, Selbstkontrolle sowie Einfühlungs- und Durchsetzungsvermögen.

Anders gesagt: Angehende Erzieher am Arbeitsplatz haben in aller Regel schon einige Erfahrungen und Fertigkeiten, die sie mit einbringen können. Und dennoch, die Ausbildung bleibt anspruchsvoll und erfordert viel Persönlichkeit.
 

Die Ausbildung
Die Ausbildung besteht aus theoretischen und praktischen Teilen. Arbeitserzieherische und -therapeutische Maßnahmen sowie Umgang mit verschiedenen Fertigungstechniken gehören dazu. Der Umgang mit Metall, Holz und bildnerisches Gestalten kann ebenso erlernt werden. Es werden weiter Kenntnisse aus der Pädagogik und Soziologie, Psychologie und Psychopathologie sowie der Rechts- und Berufskunde vermittelt. Der praktische Ausbildungsteil erfolgt in Einrichtungen, die auch später der Einsatzort sein können.