05.12.2020

Ehrenamtliches Engagement bereichert unsere Zusammenarbeit

Der „Internationale Tag des Ehrenamts“ hat für die Diakonie Pfingstweid große Bedeutung

Am 5. Dezember wird rund um den Globus der „Internationale Tag des Ehrenamts“ gefeiert – auf Beschluss der Vereinten Nationen seit mittlerweile 34 Jahren. Ein Tag, der auch für die „Diakonie Pfingstweid e.V.“ eine große Bedeutung hat.

Rund 160 ehrenamtlich Tätige engagieren sich an den Standorten Tettnang und Friedrichshafen in ganz unterschiedlicher Weise. Ob es, um die Begleitung oder Durchführung von Urlaubs-, Bildungs- und Freizeitangeboten geht, um die Begleitung bei Einkäufen oder Spaziergängen, ums gemeinsame Kaffeetrinken, Basteln oder Spielen, um die Unterstützung von Fachkräften oder ums handfeste Anpacken bei Auf- und Abbauarbeiten im Rahmen von Veranstaltung oder Festen – durch die Mithilfe von Ehrenamtlichen können viele Leistungen für die Klienten optimiert werden, ohne sie wäre vieles gar nicht möglich. Umfangreiche Schulungsprogramme und die Begleitung durch die Ehrenamtsbeauftragte – auch das gehört im Rahmen der ehrenamtlichen Tätigkeit für die Diakonie Pfingstweid zur Selbstverständlichkeit. Am wichtigsten aber ist der freundschaftliche Kontakt von Mensch zu Mensch, der dazu beiträgt, dass das freiwillige Engagement meist als Win-Win-Situation eingeschätzt wird.

„Wir wollen uns - nicht nur an diesem Tag - bei unseren zahlreichen Ehrenamtlichen aufs Herzlichste bedanken. Es ist nicht hoch genug einzuschätzen, dass sie uns gerade auch in der schwierigen Zeit der Corona-Pandemie beistehen und ihre individuellen Aufgaben wahrnehmen“, sagt Pfingstweid-Vorstand Lars Kehling. „Ehrenamtliches Engagement ist alles andere als selbstverständlich. Es bereichert unser Zusammenleben. Es macht die Kultur der Vielfalt unserer Einrichtung aus und ermöglicht uns ein bunteres Angebot und viele kreative Möglichkeiten.“

Zu den Grundfesten und zur Basis des Vereins zählt in der Diakonie Pfingstweid auch die satzungsgemäß zweimal im Jahr – sogar unter Corona-Bedingungen - stattfindende Mitgliederversammlung. Aus dem derzeit zwölfköpfigen ehrenamtlichen Gremium werden wiederum die fünf Mitglieder des Verwaltungsrats gewählt. „Sie übernehmen zusätzliche Verantwortung, in dem sie den Vorstand überwachen und begleiten. Sie sind aber auch Botschafter und tragen das Leitbild der Diakonie Pfingstweid in die Welt“, betont Lars Kehling.

„Ich engagiere mich, weil Diakonie zum kirchlichen Auftrag gehört“, sagt der Verwaltungsratsvorsitzende Werner Müller-Bay. „Für mich als Dekan im Ruhestand ist es eine wichtige Erfahrung, wie segensreich man im Ehrenamt wirken kann und wieviel an Freude und Dankbarkeit beim Kontakt mit Menschen mit Behinderung zurückfließt.“ Ähnlich argumentiert auch Vereinsmitglied Antje Hornauer. „Ich freue mich, dass ich mich für Menschen einsetzen kann, die eigentlich in der Mitte der Gesellschaft stehen sollten, aber oft so nicht wahrgenommen werden“, sagt sie. „Mir ist wichtig, dass diese Menschen gut und liebevoll betreut werden. Ich leiste mit meiner ehrenamtlichen Tätigkeit gerne einen Beitrag dazu.“

Sie lassen in ihrem Engagement für die Diakonie Pfingstweid e.V. – auch in Corona-Zeiten – nicht nach: Die Mitglieder des Vereins und des Verwaltungsrats mit ihrem Vorsitzenden Werner Müller-Bay (von links Dirk Mußmann kaufmännischer Vorstand, Gisela Jäger-Leins, Siegfried Mast. Dr. Detlev Jäger, Anette Kramer, Werner Müller-Bay, Beate Lemp, Daniel Grad, Antje Hornauer, Norbert Kiwatsch) Foto: Pfingstweid