12.06.2021

Große Vorfreude aufs neue Zuhause

Diakonie Pfingstweid lud künftige Bewohner der beiden neuen pflegegerechten Wohnhäuser zum „Tag der offenen Baustelle“ ein

Die Vorfreude ist bei allen Beteiligten groß. Das zeigte sich beim „Tag der offenen Baustelle“, zu dem die Diakonie Pfingstweid künftige Bewohner und deren Angehörige eingeladen hatte, um ihnen eine Vorstellung von ihrem künftigen Wohnumfeld zu ermöglichen. Auf dem Pfingstweid-Stammgelände entstehen derzeit zwei pflegegerechte Wohnhäuser, in denen je 24 Menschen in unterschiedlichen Wohngruppen dezentral leben werden. Dass es gut vorangeht, sogar schneller als gedacht, davon durfte man sich ein eindrückliches Bild verschaffen. Einzelne Zimmer sind bereits nahezu fertig, auch der allgemeine Baufortschritt lässt an nichts zu wünschen übrig. Man sei mit dem beauftragten Bauunternehmen „Schwörer Haus“ sehr zufrieden, betonte Robin Waltner, Projektleiter im Bereich Planen, Bauen und Technik. Die guten Nachrichten, die er mitgebracht hatte, wurden allseits gerne gehört. So ist mit einem Einzug bereits am 15. November dieses Jahres – und damit zwei Wochen vor dem eigentlich angestrebten Termin – zu rechnen.

In – natürlich Corona konformen – maximal sechsköpfigen Kleingruppen ging es in einer kurzen informativen Begehung durch die Rohbauten. Für individuelle Nachfragen bei der Projektleitung und bei Vertretern des Sozialdienstes war beim anschließenden Open-Air-Treff genügend Gelegenheit. Das zum Anlass passende schöne Fest soll in hoffentlich bald Corona freien Zeiten in jeden Fall nachgeholt werden, so der allgemeine Tenor.

Der Neubau der beiden pflegegerechten Wohnhäuser ist Teil des „Masterplans 2030“ der Diakonie Pfingstweid. „Die beiden Häuser sind nicht nur Neubauten auf unserem Gelände, sondern die Nahtstelle und damit die ersten Bausteine zu einem neuen Quartier“, sagt Vorstand Lars Kehling. Bis 2030 wird auf dem eigenen Gelände ein Wohnquartier entstehen, in denen vor allem auch junge Familien und Senioren ein neues Zuhause finden sollen. Elemente im Grünen wie der Aktivspielpark oder die Begegnungsoasen können von Bewohnern gleichermaßen aktiv genutzt werden.

Dass die Veränderung der Kapazität am Zentralstandort hin zu einer verstärkt dezentralen Betreuung – ganz im Sinne des Inklusionskonzepts der Landesregierung – gehen soll, auch das steht auf der Agenda des Masterplans. So sollen bis in knapp zehn Jahren 64 von den ursprünglich 157 Klienten nicht mehr in Pfingstweid, sondern in dezentralen Wohngruppen an anderen Standorten im Bodenseekreis betreut werden.