Lebensqualität durch individuelle Förderung und Betreuung (FuB)

Die Betreuung im Förder- und Betreuungsbereich wird auf Grundlage des § 136 Absatz 2 SGB IX gestaltet. Die Lebensqualität für Menschen, die aufgrund der Schwere ihrer Behinderung eine einfühlsame Begleitung brauchen, steht im Mittelpunkt. Das wird durch gut ausgebildetes Fachpersonal gewährleistet.

Kleine Gruppen ermöglichen eine entwicklungsfördernde Atmosphäre. Jeder Einzelne kann somit richtig eingeschätzt werden. Seine Möglichkeiten, aber auch seine Grenzen werden dadurch besser sichtbar. Der Tag ist in übersichtliche Abschnitte gegliedert, hat eine klare Struktur, die Sicherheit und  Orientierung gibt.

Die Förderangebote orientieren sich an den Bedürfnissen, Interessen und Fähigkeiten des Einzelnen. Es geht darum, sich als Teil einer Gruppe zu erleben und bereits erlangte Fähigkeiten werden erprobt sowie Entwicklungsimpulse für Neues gegeben.

Vorrangig sollen praktische Fertigkeiten erlangt und gefördert werden. In betreuter Umgebung der Kleingruppe können Fähigkeiten, welche in einer Arbeitsgruppe notwendig sind, trainiert werden. Das erfordert eine einfühlsame und pflegerische Betreuung.

Wichtig ist auch die Zusammenarbeit mit Angehörigen, Wohnbereichsmitarbeitern, Ärzten, Logopäden und Physiotherapeuten. Der Austausch mit Angehörigen und die Unterstützung bei Lebensveränderungen sind von besonderer Bedeutung.

Die tägliche Begleitung der FuB Klienten übernimmt ein Mitarbeiterteam aus Heilpädagogen, Heilerziehungspflegern, Erziehern am Arbeitsplatz, Erziehern sowie Ergo- und Sporttherapeuten.

Die FuB-Gruppen stellen neben dem Wohnangebot den anderen Lebensbereich mit abwechslungsreichen Förder- und Betreuungsangeboten dar. Sie bieten Möglichkeiten zur Entwicklung, Wohlfühlen und Arbeiten sowie für soziale Kontakte außerhalb der Familien und Wohngruppen. Das erhöht wesentlich die Lebensqualität der Klienten.